Datenschutzerklärung I Impressum


600

ARCHIV 2009


Dem Wahnsinn auf der Spur
Das Ensemble
Am Dienstag, den 1.12.09 feierte das AWO-Theaterprojekt mit seinem diesjährigen Stück Premiere im Gemeindehaus Liebfrauen in Singen. Besucher der AWO-Tagesstätte und der Sozialpsychiatrie führten unter Regie von Bernd Wengert, der auch Autor des Stückes ist, das Stück „Dem Wahnsinn auf der Spur“ auf. Hintersinnig und voller Wortwitz meisterten die Akteure die spielerische Annäherung an ein irres Thema, berichteten von der Kunst, Elefantenherden zu vertreiben, vom Übel des Mundgeruchs in der Therapie und dem ganzen anderen normalen Wahnsinn. Schwester Gaby und die Psychorocker boten die passende Live-Musik-Therapie und begleiteten das muntere Treiben mit irrsinnig rockigen Klängen und ließen ein begeistertes Publikum zurück. Auch bei der 2. Aufführung am 3.12. im Festsaal des Zentrums für Psychiatrie Reichenau oder am 7.02. in Konstanz im Kolpinghaus trafen die Theatertruppe den Nerv des Publikums, das am Ende noch eine Zugabe forderte. Der Lions-Club Singen/ Radolfzell hat durch sein großzügiges Sponsoring das diesjährige AWO Theaterprojekt erst möglich gemacht.

Kinderlächeln bereitet Weihnachtsfreude
Aktion KinderlächelnViele Alleinerziehende  oder Eltern,die von HARTZ IV leben oder die im Asylbewerberheim untergebracht sind, haben nicht die Möglichkeit ihre Kinder zu beschenken. Durch unsere Arbeit vor Ort kommen wir in Kontakt mit Schicksalen bedürftiger Kinder und müssen mit ansehen wie die Zahl der Betroffenen von Jahr zu Jahr steigt. Hier möchte die AWO-Radolfzell und Singen helfen. Dazu konnten wir die Geschäfte Kaufhaus Kratt und das Reformhaus Berger in Radolfzell und Karstadt in Singen gewinnen. In diesen Geschäften waren einem Tannenbaum verschiedene Wunschzettel angebracht. Die Kunden hatten die Möglichkeit diese Geschenke für Kinder zu erwerben. Die AWO übernahm anschliessend die Verteilung.


12.11.2009: Förderverein Sozialpsychiatrie feiert 10-jähriges Bestehen
Frau Dr. Temme
                                        (links), Fr. Dr. Bauer (rechts)Stolz und zufrieden konnte mithin der Förderverein seine Bilanz am Ende des 10. Jahres seines Bestehens ziehen.
Frau Dr. Bauer-Bücher (auf dem Bild rechts) übergab nach 9-jähriger Leitung ihr Amt als Vorsitzende an ihre Kollegin, Frau Dr. Andrea Temme (auf dem Bild links), stellv. Ärztliche Direktorin des Zentrums für Psychiatrie Reichenau, Chefärztin der Abt. Psychiatrie und Psychotherapie und der Abt. psychotherapeutische Medizin.
Mehr unter "Förderverein"

Gelungene Jubiläumsveranstaltung am 7.11.09
PublikumDie AWO feierte mit über 200 Gästen den 90. Geburtstag der AWO und den 35. Geburtstag des Kreisverbandes so, wie die AWO ist: bunt und ungezwungen.
Hier ist eine Dia-Show zu sehen. Auf der Bühne der GEMS zeigten sich die Menschen in der AWO von ihrer kreativen Seite: jung und alt, Ehren- und Hauptamtliche, „große“ und „kleine“ Leute. Gemeinsam unter Gleichgesinnten und Gleichgestellten – in vielen Beiträgen wurde deutlich „die AWO hilft, Dir und zwar mit Herz“
Die Entwicklung der AWO als Gesamtverband und im Kreis Konstanz zeigten Reinhard Zedler und Werner Neidig bei ihrer „kleinen Geschichte der AWO“ auf. Oberbürgermeister Ehret brachte 2 Herbst-Gedichte als Geschenk mit die ausdrückten, dass für die Menschen, die traurig oder in einer schweren Lage sind, ein Licht am Ende des Tunnels wartet: dies sei auch die Botschaft der AWO. Bürgermeister Franz Moser als Stellvertreter des Landkreises betonte die gute Zusammenarbeit und den Respekt, den er vor der Arbeit der AWO habe.
Der Sponti-Seniorenchor der Seniorenwohnanlage aus Radolfzell erfreute u.a. mit dem Traditionslied „Wann wir schreiten Seit an Seit“, Wilfried Pfeiffer als Vertreter des Bezirksverbandes las aus 2 Briefen, die krebskranke Kinder an die Reha-Einrichtung der AWO, die Katharinen-höhe, aus Dankbarkeit geschrieben haben.
SingenerTafel
MitarbeiterInnen der Singener Tafel betonten die Gemeinsam-keiten und Schnittmengen mit der AWO und MitarbeiterInnen aus dem AWO-Pflegeheim „Emil-Sräga-Haus“ sangen zusammen „Wir sind anders als die andern“.
OrtsvereinSingenDer Ortsverein Singen brachte mit „AWO, AWO Jipijee“ das Publikum in Schwung.
Ella Von Briel brachte als Geschenk einen Korb voll Äpfel und ein dazu passendes Gedicht mit. Roland Lukiewski und Monika Fritsche zeigten in einem Interview mit Marie Juchacz viele Hintergründe auf, die zur Gründung der AWO führten.

Gabi Eckert führte ein sehr interessantes Interview mit Dietmar Johann, dem Kreisvorsitzenden der AWO.
Jugendwerk
Das Jugendwerk sang „wir sind die AWO-Bande“ und eine Musikgruppe der AWO beendete mit ihrem beschwingten Lied „Die AWO hilft“ den Nachmittag.







Tanz-Café ein voller Erfolg

TanzkaffeeEhrenamtliche gesucht

Am vergangenen Freitag lud die AWO zum Tanzcafé in den Pavillon des Emil-Sräga-Hauses, Freiburger Strasse in Singen ein. Gekommen waren nicht nur Demenzkranke mit ihren Angehörigen, sondern auch Bewohner des Emil-Sräga-Hauses und deren Pflegekräfte und Mieter der Seniorenwohnanlage. Ihnen gemeinsam war die Freude am geselligen Beisammensein aber die Unsicherheit, wie das alles werden wird. Aber nach den ersten Tanzpaaren auf der Tanzfläche trauten sich immer mehr trotz Behinderungen sich zur Musik zu bewegen. „Ich habe seit 20 Jahren mindestens nicht mehr getanzt“ äußerten mehrere Damen. Durch die Lifemusik von Josef Blum aus Allensbach mit dem Akkordeon animiert wagten sich auch an demenzerkrankte Senioren an Tango und Walzer und man konnte viele strahlende Gesichter beobachten. Wichtig war auch der gesellige Rahmen mit Kaffee und Kuchen, der von der Bäckerei Schuhmacher aus Allensbach gespendet wurde. Über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten so bei Schlagern von anno dazumal einen schönen Nachmittag,Die Veranstalter, die AWO, Kreisverband Konstanz e.V. sowie der private Pflegedienst Aktive Lebensgestaltung mit Senioren aus Allensbach, wollen nun überlegen, wie dieser Tanzkaffee, der im Rahmen des Weltalzheimertages als Pilotprojekt durchgeführt wurde, weiterhin angeboten werden kann.Gesucht werden nun Menschen, die an der Organisation und Durchführung solch eines Tanzkaffees Freude hätten und diese Aufgabe gerne ehrenamtlich übernehmen würden. Infos bei Reinhard Zedler, Tel: 07731 / 95 80 11



PostkartenaktionMenschen mit wenig Geld müssen gehört werden
Postkartenaktion zu „Von Hartz IV betroffen“
Postkarte Vorderseite/Rückseite
Alle politischen Parteien achten sehr stark darauf, welche Bevölkerungsgruppen sich besonders an Wahlen beteiligen. Daraufhin erstellen sie ihre Wahlprogramme, um sich den potentiellen Wählern möglichst gut zu präsentieren. Menschen mit wenig Geld, Sozialhilfeempfänger, Hartz IV Empfänger gehen viel weniger zur Wahl als andere Kreise der Bevölkerung. Das ist mit ein Grund dafür, dass ihre Stimme wenig gehört wird und oftmals Politik gegen sie, anstatt für sie gemacht wird. Der Arbeitskreis Armut der Liga der Freien Wohlfahrtspflege sagt, das kann und muss sich ändern. Menschen mit wenig Geld müssen ihre Stimme bei der Wahl abgeben und auch laut und deutlich erheben. Sie können aber auch ihre Meinung zu der Gesetzgebung, die sie am meisten betrifft (Hartz IV), äußern. Der Arbeitskreis Armut wird an vielen Stellen im Landkreis Konstanz eine Postkartenaktion („Von Hartz IV betroffen“) durchführen, bei der die Menschen ihre Position zu Hartz IV deutlich machen können. Die Ergebnisse der Aktion "von Hartz IV betroffen" werden am 23. September in drei dezentralen Veranstaltungen gemeinsam mit Betroffenen vorgestellt. Seit 2005 sind 7 Millionen Menschen, fast 10 % der Bevölkerung, direkt von Hartz IV betroffen. Sie müssen damit, (davon) leben. Im Rahmen der Postkartenaktion soll hervorgehoben werden, was für den Einzelnen das größte Problem, die größte Schwierigkeit, die größte Ungerechtigkeit ist, die mit dieser Gesetzgebung verbunden ist. Mit der Postkartenaktion sollen nicht nur direkt betroffene Menschen angesprochen werden, erwünscht ist auch die Meinung von allen Bürgern, die sich Sorgen um das soziale Gleichgewicht in unserer Gesellschaft machen. Weitere Informationen zur Aktion "Von Hartz IV betroffen" und auch die vorbereiteten Postkarten erhält man bei den Wohlfahrtsverbänden, vielen Beratungsstellen, den kommunalen Bürgerzentren und Job Centern, aber auch bei den Geschäftsstellen von Südkurier und Wochenblatt.






BEwegt im Landkreis Konstanz:
GruppenbildBürgerschaftliches Engagement bewegt etwas! Unter diesem Motto haben sich die AWO und der Landkreis Konstanz zusammengetan, um auf die noch vielfältigen Hindernisse im Leben von behinderten Menschen aufmerksam zu machen und einen Teil zur Verbesserung beizutragen. Bei diesem Projekt erkundeten Schülergruppen aus Konstanz, Engen und Singen zusammen mit Menschen, die im Rollstuhl sitzen müssen, und einem erwachsenen Begleiter zusammen Freizeittouren  und testeten sie auf „Rollstuhltauglichkeit“. Die Ergebnisse werden in einer Broschüre veröffentlicht. Zur Vorbereitung fand eine Schulung im Landratsamt im April statt (Gruppenbild). Die Ergebnisse wurden am 8.10.09 im Singener Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Mehr auf der Homepage:
bewegt-landkreis-konstanz.de


An ihrer Seite - Kinofilm
Am 24.09.09 zeigte das Scala Kinozentrum in Konstanz an der Marktstätte um 15.30 Uhr den Film „An ihrer Seite“ in Kooperation mit der AWO. Im Anschluß an den Film wurde mit Experten der AWO (Karin Both, Leiterin der Konstanzer Angehörigengruppe, Martin Schröpel von der Altenhilfeberatung Konstanz sowie Reinhard Zedler, Fachmann für Demenzerkrankungen beim AWO Kreisverband Konstanz, Tobias Volz) zum Thema „Demenz“diskutiert. Der Film schildert das Schicksal einer von der Alzheimerkrankheit betroffenen Frau und ihres Ehemannes schildert.Mit diesem Film möchte die AWO vor allem die psychischen Belastungen der Angehörigen und die tiefgehenden menschlichen Fragen dazu in den Blickpunkt zu rücken.

Roland
                                            und GertrudGleiche Chancen für alle Schulanfänger
Für finanziell schwächer gestellte Familien kann die Einschulung eines Kindes ein großes Problem darstellen. Lineal, Wasserfarbkasten, Füller, Trinkflasche und Tupperdose sind nur einige Dinge die angeschafft werden müssen. Oft müssen Abstriche in Kauf genommen werden und nicht alle neuen Grundschüler kommen so mit den gleichen materiellen Voraussetzungen in ihre erste Unterrichtsstunde. Die Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Singen e.V. hat daher beschlossen sich der Aktion "Kinderlächeln" des Bezirksjugendwerkes der AWO Baden anzuschließen und gemeinsam mit anderen Verbänden in ganz Baden Schultüten an bedürftige Kinder zu verteilen. In Singen werden insgesamt 50 Schultüten verteilt. Die Aktion fand von Donnerstag 03.09.09 bis Samstag 05.09.09 bei der AWO, Heinrich-Weber-Platz 2, sowie im Nachbarschaftstreff Lilje in Singen statt. Vorzulegen waren: Der Arbeitslosengeld 2-Bescheid oder der Bescheid über die Bewilligung von Kinderzuschlag sowie der Nachweis über die Einschulung des Kindes.

 africandoAfricando  im AWO-Club
Eine Austellung von Acrylbildern der Künstlerin Kharina Plöger war vom 19.08. bis 13.11.09 in der AWO, Heinrich-Weber-Platz 2, in den Räumlichkeiten des Sozialpsychiatrie zu besichtigen.
Kharina Plöger wurde am 23.02.1968 in Kiel geboren, wuchs in Allensbach auf und lebt seit 15 Jahren in Konstanz. Sie stellt ihre Bilder regelmäßig in Konstanz, Zürich, Winterthur, Bochum etc. aus. Weitere Tätigkeiten sind Mal- und Bastelkurse für Kinder in der Volkshochschule, im Kinderkulturzentrum und in den Kindergärten von Konstanz. Sie illustrierte ein von der Integrationsbeauftragten gefördertes Kinderbuch von Mohamed & Selma Badawi und entwarf Werbeplakate für die Musikgruppe Diwan und El Nour sowie für die Interkulturelle Woche.
Flyer als pdf

diversityFachtagung zur interkulturellen Woche in Konstanz
Flyer als pdf

Unter dem Motto "Diversität: Vielfalt sichtbar machen-Potentiale nutzen" fand am 18. und 19.09.09 eine Fachtagung im Zentrum zum Bären, Bärenstrase 38 in Kreuzlingen statt. Veranstalter waren die Städte Konstanz und Kreuzlingen, der Verein WIZIK und die AWO.

20.07.09: Auftritt des "SpontiChors" der Seniorenwohnanlage Radolfzell beim Hausherrenfest im Milchwerk Radolfzell, ca. 16 Uhr
Auftritt
Viel Spaß hatten die Sängerinnen und Sänger des Spontichors bei ihrem Auftritt im Milchwerk, aber auch die BesucherInnen des Seniorennachmittages zeigten sich begeistert. Es war schon ein beeindruckendes Bild, das der Chor lieferte, vor allem, wenn man dazu bedenkt, dass das Durchschnittsalter über 80 Jahre liegt.Der "Sponti"-Chor, der einmal wöchentlich zusammenkommt steht unter der Leitung von Frau Honz, die mit viel Engagement und Begeisterung einen tollen Chor zusammengebracht hat.


Wohnanlagenbesichtigungen in Radolfzell
Am Freitag, den 09.10.2009, um 14 Uhr bot die AWO allen interessierten Bürgern die Möglichkeit, die Wohnanlagen Neuer Wall 9 und Mezgerwaidring 70 für betreutes Wohnen für Senioren und Behinderte in Radolfzell kennenzulernen. Nach einem kurzen Vortrag konnte eine Ein- und Zwei-Zimmerwohnung besichtigt werden. Treffpunkt: Wohnanlage Neuer Wall 9, Caféteria. Weitere Informationen bei Frau Kaiser, Tel: 07732 / 97 97 90 (vormittags) und Herr Heyne: 07731 / 95 80 94 Mehr zur Wohnanlage hier (10.03.2009)


Spannendes Fußballturnier

Am 19 Juli 2009 fand das erste Fußballturnier des Jugendwerks der AWO in Singen statt.
fußball
 Zusammen mit dem DJK veranstaltete die AWO dieses Turnier.8 Mannschaften spielten ab 14 Uhr in der Altersstufe  ab 15 Jahre. Die Mannschaft des DJK Singen belegte vor der Mannschaft Daniele nach einem spannenden Elfmeterschiessen den ersten Platz. Einen tollen 3. Platz spilete das AWO-Team der Feienbetreuer der Hornfreizeit heraus. Wolfgang Ruddies aus diesem Team wurde mit 5 Treffern zudem Torschützenkönig. Die weiteren AWO-Mannschaften (Lilje-Team, ISA-Schützen, Emil-Sräga-Haus) kamen leider nicht über die Vorrunde hinaus, lieferten aber begeisterte Spiele und hatten trotzdem viel Spaß bei sonnigem Wetter.

Stand06.07.-18.07.09: Fördererkampagne der AWO:
Info-und Werbestände in Singen, Konstanz und Radolfzell
Fazit: In den knapp 2 Wochen konnten mehr als 90 Förderer für die AWO gewonnen werden.
Der Bundesverband führt derzeit in verschiedenen Regionen in Deutschland diese Kampagne durch. Ziel ist es, neben der bisherigen traditionellen Mitgliedschaft auch die Fördermitgliedschaft zu etablieren.
Beauftragt mit der Kampagne wurde die Firma face2face aus Österreich.

Gelebte Solidarität
ÜbergabeAls Zeichen der Solidarität der älteren Generation mit Kindern wertete der Vorsitzende der AWO Radolfzell, Reinhard Zedler, die Spende des Ortsvereins für die Spielstube des Kreisverbandes. Die Spielstube ist seit September 2004 in der Gartenstrasse zuhause und wurde in Kooperation mit dem Montessoriverein betrieben. Nach dem Ausstieg des Vereins war es für die AWO keine Frage, die Spielstube auf der Grundlage der Montessori-Pädagogik weiterzuführen und benötigte dazu Unterstützung bei der Anschaffung geeigneter Materialien. Der Ortsverein war sofort bereit und stellte 700,-€ zur Verfügung. Nun wurden bei einem Termin in der Spielstube die Spielgeräte offiziell übergeben und werden den Kindern viel Freude bereiten und Unterstützung sein, „sich selbst zu bilden“, wie es Maria Montessori einmal formulierte.



72 Stundenaktion im Emil-Sräga-Haus, 7.-10.05.09
Gruppenbild
Katholische Jugendgruppen realisieren in 72 Stunden ein soziales, interkulturelles, politisches oder ökologisches Projekt und zeigen so Engagement, Kreativität und Einfallsreichtum und dies in 7 Bundesländer. 100.000 Kinder und Jugendliche - das macht rund 7.200.000 Stunden ehrenamtliches Engagement! Möglich macht das Ganze der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).Auch im Emil-Sräga-Haus wurde eine Aktion zum Erfolg gebracht: 6 Ministranten (Minis) der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul bauten einen Sinneswagen. Ihre Aufgabe war nicht leicht: es galt, solch einen Wagen zu konzipieren, Spenden und Material zu sammeln und den Wagen zusammenzubauen. Am Sonntag dann um 15.30 wurde der Wagen im
GeldumschlagübergabeEmil-Sräga-Haus präsentiert. Projekt erfolgreich abgeschlossen! Herzlichen Glückwunsch! Was ist ein Sinneswagen? Gerade an Demenz erkrankte Menschen, die sprachlich oder „kognitiv“ eingeschränkt sind, können mit Sinneseindrücken erreicht werden. Dies ist ein wichtiger Bestandteil von Lebensqualität: hören, fühlen, schmecken, tasten, riechen. Auf dem Sinneswagen sind viele unterschiedliche Hilfsmittel zusammengefasst, die dies ermöglichen: z.B. eine Spieluhr, Riechmemory, Lichterketten usw.
Am Ende konnte sogar ein Briefumschlag mit gesammelten Geld übergeben werden, über den sich Christina Menholz, die Pflegedienstleitung des Hauses, sehr freute.

Bilderausstellung in der AWO
Walter RainerIn den Räumen der Sozialpsychiatrie bei der AWO am Heinrich-Weber-Platz 2 in Singen wurde am 30.04.09 um 14.30 Uhr eine weitere Ausstellung eröffnet mit dem Titel „Unterbewusst-Bewusst“. Der Künstler Walter Rainer aus Konstanz ist durch seine zahlreichen Ausstellungen und Mitgliedschaft im Kunstverein Konstanz bekannt. Er sagt „Unterbewusst beginne ich auf Leinwand oder Papier Formen und Motive zu gestalten. Im Laufe der Zeit entwickeln sich konkrete Anhaltspunkte, diese werden dann bewusst und kommen dem Surrealismus und Expressionismus sehr nahe.“ 

AWO-Mitglieder unter sich:
GruppenbildAm 1.04.09 war der Vorsitzende der SPD, Franz Müntefering, in der Stadthalle Singen zu Gast. Anläßlich eines Vorgespräches mit Gemeinderats- und Kreistagskandidaten kam es trotz Terminfülle und Zeitdruck zu einem kleinen AWO-Treffen, zu dem Franz Müntefering sofort bereit war.
Auf dem Bild von links: Reinhard Zedler, Regina Brütsch, Franz Müntefering, Dietmar Johann, Peter Friedrich

Gut gerüstet für die Zukunft

AWO verabschiedet Strategie für die nächsten Jahre

Am 13.12.09 wird die AWO insgesamt 90 Jahre, der Kreisverband Konstanz kann sein 35 jähriges Bestehen feiern. Kein Anlass für die AWO, sich auf den Erfolgen der Vergangenheit auszuruhen, sondern mit Tatkraft und Selbstbewußtsein die Weichen für die zukünftige Entwicklung zu stellen. Unter Leitung ihres Kreisvorsitzenden, dem Singener Stadtrat Dietmar Johann, traf sich der Kreisausschuß der AWO Kreisverband Konstanz e.V. am 7.02.2009 im Markelfinger Naturfreundehaus, um die Weichen für die Zukunft der AWO zu stellen. Wichtige Themen betrafen die wesentlichen Eckpunkte zur Organisation der AWO, wobei die rechtliche Stellung als eingetragener Verein auch zukünftig Grundlage der AWO sein soll. Die AWO will sich dabei auf die Arbeitsfelder Alter, Arbeitslosigkeit, Jugend und Familien sowie Sozialpsychiatrie konzentrieren. Ein Fahrplan für kommende Zertifizierungen soll erarbeitet werden, um das Qualitätsmanagement weiter abzusichern. Ein besonderer Schwerpunkt der weiteren Entwicklung wird in der Einrichtung von Kinderbetreuungsangeboten für unter 3jährige gesehen. Die AWO möchte damit ihren Beitrag zu einer stützenden Familienpolitik leisten und allen Bevölkerungsgruppen ihr Angebot unterbreiten. Die AWO fordert, dass diese Einrichtungen beitragsfrei sein sollten. Ein gesondertes Thema wird die Gestaltung des Mitgliederbereiches sein. Zum Aufbau des Kreis-Jugendwerkes wurde die Stelle eines Jugendwerksbeauftragten geschaffen. Der AWO-Kreisverband mit seinen über 170 hauptamtlich Beschäftigten ist im letzten Jahrzehnt zu einem mittelständischen Dienstleistungsbetrieb angewachsen. Zusammen mit mehreren Dutzend ehrenamtlichen Helfern ist das Angebot ständig gewachsen. Die Vielfalt der Nachfrage einerseits und die schnell wechselnden rechtlichen Anforderungen erfordern von allen ein hohes Maß an Flexibilität. Dietmar Johann dankte besonders AWO-Geschäftsführer Werner Neidig und dessen Stellvertreter Reinhard Zedler für die gute Zusammenarbeit mit dem AWO-Kreisvorstand.

         (7.02.2009)














langseite
165


Stand: 28.07.2011

Archiv 2018
Archiv 2017
Archiv 2016
Archiv 2015
Archiv 2014
Archiv 2013
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009