Engagement attraktiver machen

Ferienfreizeiten fördern die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer, aber auch der Betreuer: damit das gelingt, braucht es gute Rahmenbedingungen. Darum geht es bei der Kampagne des Landesjugendringes Baden-Württemberg „Jugendarbeit ist MehrWert“. Die Landtagsabgeordnete Nese Erikli (Grüne) aus dem Landkreis Konstanz informierte sich dazu auf dem Campingplatz der AWO in Horn. Hier konnte sich die Abgeordnete überzeugen, was es bedeutet, eine Freizeit für 40 Jugendliche von 12 bis 16 Jahren durchzuführen. Als Fazit betonte Frau Erikli die Bedeutung solcher Angebote als gesamtgesellschaftliche Aufgabe: „Ich bin immer wieder von den Jugendfreizeiten bei uns im Land beeindruckt. Hier können Jugendliche schöne Tage verbringen, neue Freunde finden und auch einiges über Land und Leute lernen. Die freie Jugendarbeit ist nicht nur deshalb eine wichtige Säule unserer Gesellschaft.“ Erikli bedankte sich stellvertretend bei Nadine Englert, die als Betreuerin an dem Gespräch teilnahm. Die 21-Jährige kommt aus Freiburg, studiert katholische Theologie und hatte schon Vorerfahrungen bei den Johannitern gemacht. Ihr ist dieses Engagement wichtig und sie erfährt auch Zustimmung in ihrem Bekanntenkreis dafür. Allerdings wird es immer schwerer, Ehrenamtliche für diese anspruchsvolle Arbeit zu finden. Darum ist es Frau Erikli wichtig, sich darum zu kümmern, dass dieses Engagement attraktiver gemacht werden kann: „Durch die Anrechnung des Engagements in Jugendverbänden, zum Beispiel für das Studium, und eine allgemeine Kultur der Anerkennung können wir es schaffen, dauerhaftes ehrenamtliches Engagement junger Menschen zu fördern. Da stehe ich an der Seite der Verbände“, so Erikli abschließend.
Auf dem Bild von links nach rechts: Oda-Viola Korte (Hausverantwortliche), Nadine Englert, Nese Erikli, Reinhard Zedler (Geschäftsführer AWO)

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