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AKTUELLES

Aktuelles



Computergrundlagenkurs für Geflüchtete in Singen (Meldung vom 07.02.2020)
Das AWO Projekt Netzwerk Bleiben mit Arbeit bietet wieder einen dreiwöchigen Computergrundlagenkurs für Geflüchtete in Singen an.
Inhalte: Microsoft-Programme wie Word, Excel und PowerPoint, die Nutzung des Internets für die Jobsuche und der Umgang mit E-Mail-Accounts 
Zeitraum: Mo – Fr  16.03. – 03.04.2020, jeweils 17.00 – 20.00 Uhr
Durchführungsort: AWO Perkos, Scheffelstr. 30, 78224 Singen, 1.OG
Die Teilnahme ist kostenfrei. Fahrtkosten müssen selbst erbracht werden!
Die Kursteilnehmer*innen sollten über Deutschkenntnisse auf ca. Niveau B1 verfügen.
Mehr Infos zur Anmeldung - siehe Flyer


„Leben mit einer frontotemporalen Demenz“ (Meldung vom 07.02.2020)
Das Aktionsbündnis Demenz Singen/Hegau organisiert regelmäßig Informationsveranstaltungen zum Thema Demenz und richtet dabei den Fokus insbesondere auf die pflegenden Angehörigen, die im Pflege- und Betreuungsalltag Nützliches und Praktisches im Umgang mit betroffenen Familienmitgliedern erfahren sollen.
Jede Form der Demenz kann das Zusammenleben in der Familie und im sozialen Umfeld tiefgreifend verändern. Im Gegensatz zur Alzheimer Demenz, die etwa 70 % aller Demenzerkrankungen ausmacht, ist die Frontotemporale Demenz mit geschätzten 3 % bis 9 % Anteil eher selten. Gravierende Unterschiede zu anderen Demenzen, deren Leitsymptome Einschränkungen von Gedächtnisleistungen und Alltagsfähigkeiten sind, liegen bei der Frontotemporalen Demenz darin, dass zunächst Persönlichkeitsveränderungen und soziale Verhaltensauffälligkeiten, sowie Einbußen der sprachlichen Fähigkeiten auffallen. Auch tritt die FTD bereits in jüngerem Alter auf – Studien zufolge liegt das durchschnittliche Erkrankungsalter zwischen 50 und 60 Jahren. Diese Menschen stehen zu diesem Zeitpunkt meist noch mitten im Berufsleben, welches aufgrund Fehlleistungen oder nicht mehr tragbaren Verhaltensweisen am Arbeitsplatz, im Verlauf der Erkrankung aufgegeben werden muss. Die Folgen sind dann für die ganze Familie enorm belastend.
Das Aktionsbündnis möchte Betroffenen und deren Angehörigen, sowie allen Interessierten einen Einblick in diese Form der Demenz geben und den Umgang mit Erkrankten näher bringen. Hierfür konnte Dr. Gabriel Richter, Chefarzt des Zentrums für Psychiatrie Reichenau, Klinik für Geronto- und Neuropsychiatrie gewonnen werden, der über umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügt. Er referiert am 18.03.2020 um 18.00 Uhr im St. Klara-Saal des Pflegezentrums St. Verena in Rielasingen-Worblingen. Anmeldungen werden erbeten bis 12.03.2020 im Seniorenbüro der Stadt Singen, Gabriele Glocker unter 07731-85-540 oder gabriele.glocker@singen.de. Betreuungsassistent*innen, Alltagsbegleiter*innen und Nachbarschaftshelfer*innen werden Teilnahmebescheinigungen erhalten. Um den Besuchern auch nachhaltig praktische Hilfen an die Hand zu geben, hat das Aktionsbündnis eine Infobroschüre erstellt, die auf dem „Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“ basiert und an diesem Abend zur Mitnahme zur Verfügung stehen wird.


Vortrag: „Leben mit einer frontotemporalen Demenz“ (Meldung vom 30.01.2020)
Das Aktionsbündnis Demenz Singen/Hegau organisiert regelmäßig Informationsveranstaltungen zum Thema Demenz und richtet dabei den Fokus insbesondere auf die pflegenden Angehörigen, die im Pflege- und Betreuungsalltag Nützliches und Praktisches im Umgang mit betroffenen Familienmitgliedern erfahren sollen.
Jede Form der Demenz kann das Zusammenleben in der Familie und im sozialen Umfeld tiefgreifend verändern. Im Gegensatz zur Alzheimer Demenz, die etwa 70 % aller Demenzerkrankungen ausmacht, ist die Frontotemporale Demenz mit geschätzten 3 % bis 9 % Anteil eher selten. Gravierende Unterschiede zu anderen Demenzen, deren Leitsymptome Einschränkungen von Gedächtnisleistungen und Alltagsfähigkeiten sind, liegen bei der Frontotemporalen Demenz darin, dass zunächst Persönlichkeitsveränderungen und soziale Verhaltensauffälligkeiten, sowie Einbußen der sprachlichen Fähigkeiten auffallen. Auch tritt die FTD bereits in jüngerem Alter auf – Studien zufolge liegt das durchschnittliche Erkrankungsalter zwischen 50 und 60 Jahren. Diese Menschen stehen zu diesem Zeitpunkt meist noch mitten im Berufsleben, welches aufgrund Fehlleistungen oder nicht mehr tragbaren Verhaltensweisen am Arbeitsplatz, im Verlauf der Erkrankung aufgegeben werden muss. Die Folgen sind dann für die ganze Familie enorm belastend.
Das Aktionsbündnis möchte Betroffenen und deren Angehörigen, sowie allen Interessierten einen Einblick in diese Form der Demenz geben und den Umgang mit Erkrankten näher bringen. Hierfür konnte Dr. Gabriel Richter, Chefarzt des Zentrums für Psychiatrie Reichenau, Klinik für Geronto- und Neuropsychiatrie gewonnen werden, der über umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügt. Er referiert am 18.03.2020 um 18.00 Uhr im St. Klara-Saal des Pflegezentrums St. Verena in Rielasingen-Worblingen. Anmeldungen werden erbeten bis 12.03.2020 im Seniorenbüro der Stadt Singen, Gabriele Glocker unter 07731-85-540 oder gabriele.glocker@singen.de. Betreuungsassistent*innen, Alltagsbegleiter*innen und Nachbarschaftshelfer*innen werden Teilnahmebescheinigungen erhalten. Um den Besuchern auch nachhaltig praktische Hilfen an die Hand zu geben, hat das Aktionsbündnis eine Infobroschüre erstellt, die auf dem „Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“ basiert und an diesem Abend zur Mitnahme zur Verfügung stehen wird.


AWO hält Kreiskonferenz in der Engener Stadthalle ab (Meldung vom 02.12.2019)
Am 30.11.2019 lud die AWO Kreisverband Konstanz e.V. zu ihrer alle vier Jahre stattfindenden Kreiskonferenz in die Stadthalle nach Engen ein. Auf dem Programm standen unter anderem Neuwahlen des Vorstands, der Bericht über den vergangenen Geschäftszeitraum und eine Satzungsänderung.
„Die Grundwerte der AWO ‚Solidarität, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit‘ haben heute mehr denn je aktuellen Wert. Es ist unsere Aufgabe, jeden Tag dafür zu kämpfen, diese Grundwerte mit Inhalten zu füllen“, so der AWO-Kreisvorsitzende Dietmar Johann auf der Konferenz. Die AWO zeichne sich nicht nur durch ihre Werte aus, sondern durch eine hohe Qualität mit eigenem Gütesiegel. Wie Dietmar Johann schilderte, habe der AWO-Kreisverband derzeit rund 620 Mitglieder, 240 hauptamtlich Beschäftigte und ebenso viele Ehrenamtliche, vor allem in den Ortsvereinen. In den vom Kreisverband betriebenen 58 verschiedenen Einrichtungen gäben alle diese Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche den Wertbegriffen der AWO ein persönliches Gesicht. Dietmar Johann dankte in seiner Rede allen Mitarbeiter*innen, Ehrenamtlichen, dem AWO-Kreisvorstand und vor allem Geschäftsführer Reinhard Zedler für die geleistete Arbeit. Auch den Kommunen und dem Landkreis galt sein Dank, die durch mehrjährige Abkommen über Dienstleistungen die Grundlage für das gute Miteinander schafften.
Geschäftsführer Reinhard Zedler legte den Geschäftsbericht für die Jahre 2014-2018 vor. „Die Welt brachte in den zurückliegenden Jahren 2014 bis 2018 atemberaubend viele Veränderungen und neue Aufgaben und Krisen mit sich. Wir als AWO haben uns nicht versteckt, sondern Farbe bekannt mit vielfältigen Aktionen, aber auch vor allem in der täglichen Arbeit,“ so Reinhard Zedler.
Im Geschäftszeitraum sei die Mitarbeiterzahl von 204 auf 230 gestiegen. Der 2015 neu gegründete Fachbereich Migration/Flüchtlinge habe sich im Geschäftszeitraum rasant entwickelt. Mit dem Jugendmigrationsdienst und der Asylbewerberbetreuung habe man wichtige Arbeitsfelder erschlossen, die Migrationsberatung ausgeweitet sowie mit den neuen Angeboten Xenia in Konstanz und Respect Coaches in Radolfzell und der Übernahme des Integrationsmanagements in Rielasingen-Worblingen eine wichtige Aufgabe als gesellschaftlicher Akteur übernommen. Neu auf den Weg gebracht werden konnte das Pflegeheim Jungerhalde in Konstanz, das 2020 eröffnet werden wird. Das bestehende Pflegeheim Emil-Sräga-Haus in Singen liefere stets sehr gute Ergebnisse, was auch der Medizinischer Dienst der Krankenversicherung (MDK) und die Heimaufsicht regelmäßig bestätigten. Wie Reinhard Zedler erläuterte, habe sich der Umsatz des Kreisverbands von 2014 bis 2018 von 7,1 Millionen Euro auf 9,4 Millionen Euro erhöht. Die Jahresergebnisse hätten sich stabilisiert. Allerdings lägen die Überschüsse zwischen 3,84 % des Umsatzes im Jahr 2017 und 1,74 % im Jahr 2018, was eine recht enge Spanne sei. Die Personalkosten hätten sich aufgrund des Personalzuwachses, aber auch der Tarifsteigerungen, von ca. 4,46 Millionen Euro im Jahr 2014 auf 6,14 Millionen Euro kontinuierlich erhöht.
Der Geschäftsführer dankte dem Mitarbeiter*innen-Team, allen Ehrenamtlichen und den Vorständen der Ortsvereine und dem Kreisvorstand.
Bei den Wahlen zum Kreisvorstand wurde Dietmar Johann erneut als Kreisvorsitzender gewählt. Stellvertreter sind erneut Lars Kiefer und Anke Schlums. Ebenfalls wiedergewählt wurde Claudia Rehling als Schriftführerin.
Einstimmig angenommen wurde eine Satzungsänderung des Kreisverbands, die durch neue Beschlüsse des Bundesverbandes und Änderungen im Satzungsrecht notwendig wurde.
Zu Beginn der Konferenz gab es einen Festakt anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der AWO in diesem Jahr. In seiner Festrede hob der AWO-Bezirksvorsitzende Wilfried Pfeiffer den wichtigen gesellschaftlichen Beitrag hervor, den die AWO in ihrer 100-jährigen Geschichte durch ihren
Kampf für eine gerechtere Gesellschaft, die Gleichberechtigung der Frauen und gegen die Stigmatisierung von Armut geleistet habe.
Geehrt wurden aus dem Ortsverein Singen: Claudia Rehling (5.v.l.) und Dietmar Johann (2.v.l.), aus dem Ortsverein Gottmadingen: Georg Ruf (1.v.l.), Josef Barth (3.v.l.), Otmar Müller (4.v.l.), Georg Schelle (6.v.l.) und Walter Riedmüller (nicht auf dem Foto, da leider erkrankt).
Weitere Ehrungen gingen an die ausscheidenden Kreisvorstandsmitglieder Wilfried Pfeiffer, Jan Woortemann, Claudia Weber sowie die Revisoren Theo Rüttinger und Roland Messmer.
Die Konferenz endete in guter Tradition mit dem gemeinsamen Lied „Wann wir schreiten Seit an Seit.“


Förderverein Sozialpsychiatrie nordwestlicher Landkreis Konstanz e.V. erhält 7. Town & Country Stiftungspreises für das Bundesland Baden-Württemberg (Meldung vom 28.11.2019)
Erfurt / Singen, 27.11.2019 – Bereits zum siebten Mal wird in diesem Jahr der Town & Country Stiftungspreis veranstaltet. Dabei werden gemeinnützige Einrichtungen aus ganz Deutschland, die sich für körperlich, geistig und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen, unterstützt. Das Fördervolumen beträgt annähernd 600.000 Euro. Aus dem Pool der geförderten Projekte wurden im Anschluss von einer eigens hierfür gebildeten Jury 16 Projekte – eines aus jedem Bundesland – ausgewählt. Im Rahmen der festlichen Stiftungs-Gala wurden sie mit noch einmal jeweils 5.000 Euro gefördert.
Preisträger des 7. Town & Country Stiftungspreises für das Bundesland Baden-Württemberg ist dieses Jahr der Förderverein Sozialpsychiatrie nordwestlicher Landkreis Konstanz e.V.:
SKYPSY ist ein Präventionsprojekt für Kinder und Jugendliche mit einem psychisch erkrankten Elternteil und deren Familien. Die Kinder benötigen frühzeitig Hilfe, um die mit der jeweiligen Situation verbundenen Belastungen zu bewältigen und der Entwicklung eigener auffälliger Verhaltensweisen und psychischer Störungen entgegenzuwirken.
In der Gruppenarbeit erfahren die Kinder und Jugendlichen, dass andere Betroffene ähnliche Situationen erleben und sie mit ihren Fragen und Sorgen nicht alleine sind.
Die Gruppenarbeit findet wöchentlich statt. Eine Gruppe besteht aus vier bis zwölf Kindern und Jugendlichen. Mehr Informationen: www.awo-konstanz.de
Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche – gleich welcher Herkunft und unabhängig vom sozialen oder religiösen Hintergrund – dafür setzen sich deutschlandweit Kindergärten, Fördervereine von Schulen, gemeinnützige Vereine und Organisationen ein. Sie helfen und fördern z.B. mit Bildungs-, Integrations- und Inklusionsprogrammen genauso wie mit Therapieangeboten und Angeboten zur Trauerbegleitung. Das soziale Engagement solcher Einrichtungen trägt dazu bei, dass möglichst viele junge Menschen die gleichen Chancen auf Bildung und Erziehung erhalten.
Allerdings mangelt es den Institutionen oft an der notwendigen Liquidität, um ihre Projekte zu realisieren. Genau hier hat es sich die Town & Country Stiftung zum Ziel gesetzt zu helfen: „Wir sehen unseren Stiftungspreis als Chance, eine hohe Anzahl von Projekten finanziell zu unterstützen und damit das Interesse einer breiteren Öffentlichkeit auf diese Projekte zu lenken", sagte Stiftungsvorstand Christian Treumann.
Nominierung für den Deutschen Engagementpreis
Darüber hinaus wurden die 16 Preisträger auch für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Nominiert werden können alljährlich Preisträgerinnen und Preisträger der insgesamt in Deutschland veranstalteten Engagementpreise. Der Deutsche Engagementpreis würdigt das freiwillige Engagement von Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern. Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Verbänden der Zivilgesellschaft in Deutschland. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Fernsehlotterie und die Deutsche Bahn Stiftung.
Zahlreiche Gäste und ein gemeinsames Anliegen: Chancengleichheit
Die Town & Country Stiftung feiert in diesem Jahr auch ihr zehnjähriges Bestehen und freut sich über ein stetig wachsendes, engagiertes und loyales Netzwerk aus Unterstützern. Die meisten von ihnen sind Town & Country Lizenzpartner, die nicht nur finanziell, sondern auch mit persönlichem Engagement helfen. In den vergangenen Monaten besuchten zahlreiche Stiftungsbotschafter und -botschafterinnen geförderte Projekte in ihren Regionen. Viele von ihnen befanden sich auch unter den insgesamt über 200 Gästen der diesjährigen Preisverleihung und tauschten sich über ihre Projekte aus.
Ausschreibung des 8. Town & Country Stiftungspreises 2020
Im nächsten Jahr wird der 8. Town & Country Stiftungspreis stattfinden. Geplant ist erneut die Förderung von 500 sozialen Projekten mit jeweils 1.000 Euro. Die Bewerbungsphase beginnt voraussichtlich am 1. Februar 2020. Gemeinnützige Einrichtungen und Vereine, die sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen und die Bewerbungskriterien erfüllen, sind aufgerufen, sich zeitnah zu informieren und zu bewerben. Die Town & Country Stiftung beendete 2019 aufgrund der unerwartet hohen Anzahl an Anträgen schon frühzeitig die Bewerbungsphase.
Über die Town & Country Stiftung:
Die Town & Country Stiftung wurde 2009 von Gabriele und Jürgen Dawo gegründet und hatte es sich zunächst als Ziel gesetzt, unverschuldet in Not geratenen Bauherren zu helfen. Die Satzungszwecke der Stiftung wurden später erweitert und unter anderem durch den Stiftungspreis mit Leben erfüllt, der gemeinnützigen Einrichtungen zugutekommt, die sich für körperlich, geistig und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen. Mit der Unterstützung der Town & Country Lizenzpartner ist es der Town & Country Stiftung möglich, Kindern und Familien in schwierigen Lebenslagen beizustehen.
Die Town & Country Stiftung freut sich über weitere Unterstützer.
Weitere Informationen zur Town & Country Stiftung finden Sie unter www.tc-stiftung.de
Auf dem Foto von links: Stiftungsvorstand Christian Treumann, Maria Müller, Viktoria Schneble, Petra Ehinger, Katharina Klinger und Franziska Doderer vom Förderverein Sozialpsychiatrie nordwestlicher Landkreis Konstanz e.V. / Foto : C. Schmid


AWO fordert zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen:

Gewaltschutz für alle gewaltbetroffenen Frauen endlich konsequent umsetzen! (Meldung vom 26.11.2019)
Berlin, den 22.11.2019. Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11. fordert die AWO, die Istanbul-Konvention in Deutschland endlich vorbehaltlos umzusetzen. Fachorganisationen und Verbände müssen mit ihrer Expertise dabei durch Bund und Länder aktiv beteiligt werden. Das Hilfesystem für den Gewaltschutz für Frauen muss ausgebaut, gestärkt und abgesichert werden. „Deutschland hat das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt 2017 ratifiziert. Bundesweit mangelt es jedoch sowohl an einer ausreichenden Zahl von Plätzen in Frauenhäusern als auch an notwendigen Fachberatungsstellen. Zudem fehlen Angebote für Frauen mit speziellen Hilfebedarfen aufgrund chronischer Erkrankung, Suchterkrankung, Behinderung oder besonderen Pflegebedarfen. Grundsätzlich müssen Beratungs- und Schutzangebote für alle von Gewalt betroffene Frauen zugänglich sein. Hilfe und Schutz dürfen nicht von Status und Herkunft abhängig gemacht werden. Entsprechend muss die Bundesregierung den Vorbehalt zu Artikel 59 der Istanbul Konvention zurücknehmen. Dieser verhindert Gewaltschutz für geflüchtete Frauen und Frauen ohne eigenständigen Aufenthaltstitel“, erklärt dazu Wolfgang Stadler, Bundesvorstandsvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt. Häusliche Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Problem: Allein in Frauenhäusern der AWO haben 2018 mehr als 1.500 Frauen und mehr als 1.600 Kinder Schutz und Hilfe erhalten. Eine aktuelle Abfrage der Frauenhauskoordinierung e. V. bei ihren Mitgliedern hat ergeben, dass im vergangenen Jahr bundesweit mehr als 7.500 Frauen und weit über 10.600 Kinder, die direkte Mitbetroffene Häuslicher Gewalt sind, in Frauenhäusern Schutz und Hilfe erhalten haben. Das Ausmaß von Gewalt gegen Frauen ist bei diesen erschreckenden Zahlen sogar um ein Vielfaches höher.  Mindestens jede dritte Frau hierzulande erlebt ab dem 16. Lebensjahr im Laufe ihres Lebens körperliche Gewalt und Übergriffe, fast jede siebte Frau Formen von sexualisierter Gewalt. Meistens findet die Gewalt im sozialen Nahraum statt, also durch Partner*innen oder Familienangehörige, aber auch durch andere Bezugspersonen wie z.B. Arbeitskolleg*innen, Betreuer*innen oder Pflegepersonal.
Die AWO macht Gewalt gegen Frauen sichtbar und setzt sich entschieden für den Ausbau und die Absicherung des Gewaltschutzes für alle Frauen ein. Mit Beratungs- und Kriseninterventionsstellen sowie Schutzeinrichtungen unterstützt die AWO von Gewalt betroffenen Frauen auf dem Weg zu einem selbstbestimmten und gewaltfreien Leben.
Quelle: AWO Bundesverband


Kunstprojekt für straffällige Jugendliche (Meldung vom 08.11.2019)
Letzte Woche fand das Kunstprojekt "Young Art for Boys - Kunst ist stark!" für die Amadejus Jugendhilfe in Radolfzell bei der Interkulturellen Kunstwerkstatt Sonia Steidle statt. Das Projekt war ein erlebnispädagogisches Abschlussprojekt an dem straffällige Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren, unter ihnen auch ein Mädchen, teilnahmen und eigene Bilder zeichnen konnten. Der Kurssamstag am 26.10. war sehr konzentriert und obwohl manche mit ihrem Bild zu kämpfen hatten, haben alle mutig weitergemacht und erlebt, dass es sich gelohnt hat. Am Ende waren alle Teilnehmenden ziemlich stolz auf das, was sie erschaffen hatten. Niemals hätten sie sich das zugetraut. Diese Maßnahme der Amadejus Jugendhilfe ist für straffällige Jugendliche aus dem Raum Singen, Konstanz, Radolfzell und Stockach. Angeordnet vom Gericht müssen sie diese zehn Veranstaltungen sozialen Trainings gewissenhaft besuchen. Pro Jahr finden vom Gericht angeordnet für Jugendliche Straftäter drei solcher Durchläufe bei der Amadejus Jugendhilfe Radolfzell statt.

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Stand:
07.02.2020

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