AWO bietet Chance auf wertvolle Auslandserfahrungen

Die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Konstanz ist 2019 bereits im zweiten Jahr als Partner europäischer Freiwilligendienste aktiv. Derzeit sind sechs junge Menschen aus Frankreich, Spanien, Polen und Rumänien für mehrere Monate in Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt tätig, um Sprache, Kultur und Arbeitsalltag in Deutschland kennenzulernen.
Es handelt sich hierbei einerseits um den Europäischen Freiwilligendienst (EFD), den derzeit drei junge Menschen bei der AWO ableisten. Der EFD ist ein seit 1996 bestehendes Förderprogramm der Europäischen Kommission, bei dem junge Menschen bei einem Freiwilligendienst in gemeinnützigen Einrichtungen in Europa finanziell unterstützt werden. Ziel des Freiwilligendienstes ist es in erster Linie, jungen Menschen die Chance zu geben, Kompetenzen zu entwickeln, die eine aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Leben und am Aufbau eines neuen Europas ermöglichen. Bei den drei Freiwilligen handelt es sich um Maddalina Milas aus Rumänien, die bei der AWO unter anderem im Freizeitclub für psychisch Kranke eingesetzt wird, Laura Corraliza aus Spanien, die in Konstanz im Treffpunkt Chérisy und der Kita ChériDu arbeitet und Kinga Szcelaszczyk aus Polen, die das Singener Familienhaus Taka Tuka Land unterstützt.
Weitere drei Freiwillige sind im Rahmen des Programms „Envol“ in Deutschland. Das EnVol-Projekt, das vom französischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung, vom Departementsrat des Departements Bouches-du-Rhône und den Städten Aix-en-Provence und La Ciotat kofinanziert wird, zielt auf die Förderung der Jugendmobilität im Rahmen des französischen “Service Civique“ ab. Natasha Hauf arbeitet in der AWO KiTa Talabu in Konstanz sowie drei Wochen im Büro des Singener Oberbürgermeisters, Fabien Krausener beim BUND Gottmadingen und Coralie Bullones ebenfalls im Taka Tuka Land.
Für Madalina Milas, die bereits über ein abgeschlossenes Psychologie-Studium verfügt, waren die erlebte Flexibilität der Mitarbeiter und die Vielseitigkeit der Aufgaben bei der AWO die bedeutendsten Erfahrungen während ihres Aufenthalts. „Daneben hatte ich Gelegenheit, anderen von meiner Kultur zu berichten und meine Deutschkenntnisse zu verbessern“, so Madalina Milas.
Natasha Hauf schilderte auf dem gemeinsamen Treffen aller Freiwilligen, dass sie sich in Deutschland sehr willkommen fühle und dass der Freiwilligendienst zur Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse und ihrem Verständnis der deutschen Kultur beigetragen habe.
Auf Grund der gemachten, positiven Erfahrungen plant die Arbeiterwohlfahrt auch im nächsten Jahr, wieder jungen Menschen aus Europa die Chance auf einen Freiwilligendienst in ihren Einrichtungen zu bieten.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Laura Corraliza, Kinga Szcelaszczyk, Natasha Hauf, Madalina Milas, Fabien Krausener, Coralie Bullones, Reinhard Zedler (AWO Geschäftsführer), Regina Brütsch (Fachbereichsleitung Kinder/Jugend/Familie/Frauen), Christoph Götz-Lee (Fachbereichsleitung Sozialpsychiatrie)

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