Musikalische Weltreise: Ein Nachmittag mit Heidi Hedtmann

Aus dem Sauerland kam sie und tourte durch Singen: Heidi Hedtmann trat im Innenhof des Emil-Sräga-Hauses auf. Doch es blieb nicht bei den 20 Bewohnern, die zuhörten. Angehörige kamen hinzu. Hinter den Fenstern des Emil-Sräga-Hauses konnten auch Bewohner in den Zimmern dem Konzert folgen. Vom Balkon des benachbarten betreuten Wohnen waren Bravo-Rufe zu hören. „Was könnte schöner sein als Ruhm und Geld?“, fragte die Sängerin. Und sie antwortete: „Ein Nachmittag bei euch in Singen.“ Und so nahmen es dann auch die Bewohner wahr: Sie schunkelten, bewegten die Arme im Takt und sangen zum Teil auch mit. Die musikalische Reise führte zu den Nordseewellen, nach Italien, Griechenland und England. Aber auch an den Wolfgangsee, ins Wachauerlandl und nach Wien. Die Senioren freuten sich über Schlager von Heintje, Nana Mouscuri und Udo Jürgens. Und die Sängerin stellte fest: „Sie wohnen ja in einer schönen Gegend hier.“ Darauf antwortete eine Bewohnerin: „Ja, wir wohnen im Urlaub.“ Nach dem Konzert kam die Sängerin noch mit den Zuhörern ins entspannte Gespräch. In der Corona-Zeit hätten Heidi Hedtmann die Berührungen gefehlt, sagt sie. Eine blinde Bewohnerin habe heute besonders aufmerksam reagiert, als sie das Dirndl der Sängerin berühren durfte. Und Heidi Hedtmann muss es wissen. Die jodelnde Stimme aus dem Sauerland ist eigentlich Ergotherapeutin und arbeitete bis zum musikalischem Durchbruch im sozialen Dienst eines Seniorenheims. Mehr Infos: http://heidi-hedtmann.de/intro.php

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